Traceability, itac, Software, itac, diskrete Fertigung, Manufacturing Execution System MES, itac mes suite - itac in Dernbach/Westerwald zwischen Köln und Frankfurt
Die wichtigste funktionale Basis der iTAC.MES.Suite ist die Traceability-Funktionalität.
Die iTAC.MES.Suite beantwortet für jedes serialisierte Unikat die zentralen Fragen der Traceability:
Auf Basis welcher Stammdaten,
mit welchem Fertigungsauftrag,
zu welchem Zeitpunkt,
an welchen Maschinen,
mit welchen Qualitäts- und Messdaten und
unter Verwendung welcher Zuliefererchargen und Baugruppen
wurde das Produkt / das Unikat gefertigt?
Darüber hinaus zeichnet sich das MES-System durch die von iTAC geprägte „active Traceability“ aus. Diese unterscheidet sich in hohem Maße von der herkömmlich bekannten Traceability (passive Rückverfolgbarkeit, z.B.VDA 5005), die ursächlich „nur“ zur Dokumentation von Produktionsprozessen und verbauten Materialchargen dient.
Mit einer Verriegelung der einzelnen Prozess- und Arbeitsschritte minimiert die iTAC.MES.Suite die Produktion fehlerhafter Produkte. So können fehlerhafte Zustände im Produktionsprozess frühzeitig in Echtzeit detektiert und behoben werden.
In jeder Produktionsstufe wird geprüft, ob die von der Produktentwicklung vorgegebenen Komponenten und Bauteile verbaut und die festgelegten Prozessparameter für die Produktion eingehalten wurden. Treten Fehler in einem Bauteil bzw. einer Komponente/Baugruppe im Produktionsprozess auf, wird die entsprechende Baugruppe nicht weiter verarbeitet, sondern einem definierten Eskalationsweg (Analyse-Reparatur-Nachprüfung oder Ausschleusung der Baugruppe) zugeführt.
„active Traceability“ besitzt innerhalb der iTAC.MES.Suite eine technologische sowie eine fachlich / funktionale Ausprägung:
Technologisch bietet die iTAC.MES.Suite eine bidirektionale und damit direkte Kommunikation des MES-Systems mit den Produktionsanlagen. Gewährleistet wird die bidirektionale Kommunikation mit den verschiedenen Fertigungsanlagen über eine Vielzahl von standardisierten Softwarefunktionen (API – Service Adapter), die in die Anlagenleitrechner, Prüfsysteme bzw. SPS/PLC integriert werden.
Neben diesen API-basierten Softwarefunktionalitäten zur Anlagenintegration, bietet die iTAC.MES.Suite eine Systemarchitektur, die den notwendigen „24/7-Betrieb“ für moderne Fertigungsstätten gewährleistet. Dazu zählen neben der Betriebssicherheit des Systems auch weitere Funktionen wie z.B. „Failover“ oder dynamische Lastverteilung („LoadBalancing“). Die Architektur der iTAC.MES.Suite ermöglicht ebenfalls eine Skalierbarkeit des Systems, damit dynamische Erweiterungen (z.B. durch Integration weiterer Fertigungsanlagen) kostengünstig und produktionssicher möglich sind.
Die fachlich/funktionale Ausprägung der iTAC.MES.Suite beruht auf den Basisfunktionalitäten des API – Service Adapters. Dieser ermöglicht durch standardisierte Funktionen der Anlagenintegration z.B. dem Produktionsprozess produktabhängige Vorgabeparameter zur Verfügung zu stellen, Verifikationen von Baugruppen und Materialien vor dem Verbau vorzunehmen sowie eine Vielzahl weiterer Funktionen zur Umsetzung einer Null-Fehler-Produktion.