Traceability, itac, Software, itac, diskrete Fertigung, Manufacturing Execution System MES, itac mes suite - itac in Dernbach/Westerwald zwischen Köln und Frankfurt
Traceability - Traceability, itac, diskrete Fertigung, Manufacturing Execution System MES, itac mes suite
Lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten, Bauteilen und Chargen
Traceability ist die Voraussetzung für einen Erfolg in der diskreten Fertigung, sie ist heutzutage überlebensnotwendig. Denn während die Systeme technologisch komplexer und die Entwicklungszeiten immer kürzer werden, sieht sich die Fertigungsindustrie mit einem extremen Anstieg der Qualitätsansprüche des Marktes konfrontiert.
Unternehmen sind dem ständigen Druck ausgesetzt, die Produktivität zu steigern, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Die Senkung der Produktionskosten und die Vermeidung kostspieliger und imageschädigender Rückrufaktionen ist deshalb besonders in der diskreten Fertigung eine Voraussetzung für erfolgreiches Management und langfristigen Erfolg.
Traceability stellt hier eine wichtige und elementare Komponente innerhalb des Produktionsprozesses dar. Realtime-fähige MES-Systeme mit Traceability-Funktionalität ermöglichen die dafür benötigte Rückverfolgbarkeit in Echtzeit und sorgen für transparente Fertigungsabläufe.
Traceability kann
Fertigungsprozesse transparent machen
die Qualität der Produkte des Unternehmens steigern
eine höhere Planungsgenauigkeit schaffen
eine fehlerfreie Auslieferung ermöglichen
die Produktion von menschlichen Fehlern unabhängig machen
den wachsenden Ansprüchen der Kunden gerecht werden
die Normen und Richtlinien von OEMs sowie gesetzliche Vorschriften erfüllen
unikatsbezogene Rückrufaktionen ermöglichen und damit die Rückrufmenge begrenzen
das Produkthaftungsrisiko begrenzen
die Fehlerursache exakt ermitteln
Imageschäden vermeiden
„Wird durch den Fehler eines Produkts... eine Sache beschädigt, so ist der Hersteller des Produkts verpflichtet, dem Geschädigten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. ...“ Produkthaftungsgesetz
Produkthaftung ist längst zu einem elementaren Thema in allen Branchen geworden. So zwingt das Produkthaftungsgesetz die Hersteller von Fahrzeugen, Elektronikgeräten und Weißer Ware zur Dokumentation der Produktentstehung sowie Produktqualität. Um nicht für einen entstandenen Schaden aufkommen zu müssen, müssen Hersteller und Zulieferer die fehlerfreie Herstellung aller Produkte und Teilkomponenten sowie die Einhaltung von entsprechenden Vorschriften (z.B. die Verwendung von bleifreien Produkten in elektronischen Verbrauchsgütern) lückenlos nachweisen können.
Auch und gerade auf Seiten der OEMs in der Automobilindustrie wird das Thema Traceability seit einiger Zeit stärker forciert. Alle deutschen Premiumhersteller haben mittlerweile eigene Normen, die von den Lieferanten zu erfüllen sind und die nicht nur für sicherheitsrelevante Teile im Auto gelten.
Deutsche Zulieferunternehmen der Automobilindustrie, die Kraftfahrzeugteile in die USA importieren, unterliegen seit 2000 ebenfalls der in den USA gesetzlich geregelten Verpflichtung, Mängel an Kraftfahrzeugen oder Kraftfahrzeugteilen an die zuständige Behörde (National Highway Traffic Security Agency) zu melden. Der sogenannte Tread Act regelt den Rückruf sowie die Haftung und Dokumentation für das Transportwesen.
Im Bereich der Medizintechnik gibt es aufwendige gesetzliche Vorschriften und Auflagen. So schreibt die amerikanische Regulierungsbehörde FDA eine detaillierte Dokumentation aller produktionsrelevanten Prozesse und Vorgaben vor, so dass im Falle eines Rückrufs das medizinische Produkt vom Hersteller bis zum Kunden zurückverfolgt werden kann.
Das Thema Rückverfolgbarkeit schlägt sich auch in Qualitätsnormen und -richtlinien nieder. Eine Vielzahl von Normen und Standards unterschiedlichster Verbände haben die Rückverfolgung in ihre Compliance-Anforderungen aufgenommen (DIN ISO 9001:2001, TS16949:2002, usw. ).